30. April – Ende Juni 2016

Osamu Kanemura «Successive Sliding of Pleasure»

Osamu Kanemura «Successive Sliding of Pleasure» 01

Der 1964 in Tokyo geborene Fotograf und Meisterprinter Omas Kanemura wurde international zum ersten mal 2007 richtig wahrgenommen durch sein längst vergriffenes Buch «Spyder’s Strategy» (einige wenige Exemplare sind bei uns erhältlich). Die Serie wurde ausserhalb Japans lediglich in New York und Stockholm gezeigt. Seine grossformatigen analogen Bilder aus den Strassen seiner Heimatstadt Tokyo vergrössert er selbst in meisterhaften Silbergelatine Abzügen. Das obererdische Leitungsnetz verwebt sich mit den Strassen, Menschen und Fahrzeugen zu einem nahezu abstrakten Bild der japanischen Metropole. Neben Arbeiten aus «Spyder’s Strategy» gibt es bisher noch nie gezeigte Arbeiten der letzten Jahre zu sehen.

Osamu Kanemura «Successive Sliding of Pleasure» - guest

Osamu Kanemura «Successive Sliding of Pleasure» - guest

Osamu Kanemura «Successive Sliding of Pleasure» - guest

März – 09. April 2016

Gerry Johannson «Tokyo»

Gerry Johansson «Tokyo»
17. Oktober 2015

Kosuke Okahara (und nachfolgend dann Kazuo Kitai)

«Kazuo Kitai» collage
27. März - 30. Mai 2015

Viktor Kolàř – «Human»

Viktor Kolàř – «Human» Ostrava 2
29. Januar bis 18. März 2015

Beatrice Minda – «Iran Interrupted»

Beatrice Minda – «Iran Interrupted» YADZ

«YAZD», 52 x 53 cm, Preis auf Anfrage

 

Beatrice Minda – «Iran Interrupted» YAZD

«YAZD», 52 x 53 cm, Preis auf Anfrage

 

Beatrice Minda – «Iran Interrupted» SHIRAZ

«SHIRAZ», 74 x 56 cm, Preis auf Anfrage

 

Beatrice Minda – «Iran Interrupted»  TEHRAN

«TEHRAN», 123 x 125 cm, Preis auf Anfrage

 

Beatrice Minda – «Iran Interrupted» TEHRAN

«TEHRAN», 74 x 76 cm, Preis auf Anfrage

 

 

Beatrice Minda beschreibt in ihrer aktuellen Serie Iran Interrupted eine orientalische Welt hinter hohen Mauern, in Innenhöfen mit leeren Pools, in zeremoniellen Räumen und in privaten Lebensbereichen, in gestalteten Terrains zwischen Tradition und Moderne. Menschen tauchen nicht im Bild auf, aber ihre Anwesenheit ist nur allzu spürbar.

Es ist das zweite große Projekt der Berliner Fotografin, in dem sie sich mit dem Interieur als eine Art Zeichensystem für die Lesbarkeit von Gesellschaft, Politik und ihre stete Veränderung beschäftigt. Während sie in der Serie Innenwelt die eigene rumänische Identität in den Blick nahm, reiste sie für die neue Arbeit in die islamische Republik Iran. Es ist eine Kultur die aufgrund der politischen Verhältnisse lange isoliert und abgeschottet war und die bei uns weniger durch reale Bilder als durch märchenhafte Erzählungen vorstellbar war.

Beatrice Minda wirft einen Blick von außen auf verschwiegene Innenräume, die sich hinter Gitterwänden, hohen Mauern und zurückgesetzten Fensterfronten zu verbergen scheinen. Edle Teppiche und Lampen, orientalische Muster, Baldachins, bunte aufgestapelte Matratzen, samtene Sitzkissen, grafisch verzierte Fensterbögen, Gärten mit Granatäpfeln und Brunnen, aber auch einfachere und ländliche Häuser zeugen von einer Welt in der westliche Sitzmöbel oder Plastikbehälter immer als Störfaktor auftreten müssen.

Die Fotografin sucht die Bruchstellen in diesen tradierten Mustern und findet sie konkret an den Gebäuden oder aber im übertragenen Sinne in den architektonisch-räumlichen Abgrenzungen, wobei man als Betrachter nicht entscheiden kann, ob die Außenwelt ausgesperrt oder die Privatheit eingesperrt wird; in zeitlichen Brüchen, wenn vergängliche Traditionen in das Hier und Jetzt hineinragen.

Die neue Arbeit von Beatrice Minda schwankt zwischen Dokumentation, berichtender Fotografie und Architekturaufnahme und entwickelt dadurch eine ganz eigene Bildpoesie. Sie zeigt ein Land auf der Schwelle zwischen Vergangenheit und Fortschritt, wobei sie Prognosen offen lässt und damit die individuelle ästhetische Erfahrung des Betrachters herausfordert.

4. September bis 12. Oktober 2014

«Hans Hansen»
Ausstellung

«Hans Hansen – Pflanzenmodell 1» «Hans Hansen – Pflanzenmodell 3» «Hans Hansen – Pflanzenmodell 4»

Hans Hansen geht es in seiner Arbeit um das Objekt und um die Fotografie. Ihn interessiert die Materialität, die Gestaltung und die Konstruktion von natürlichen und vorgefundenen Dingen, sowie das Design und die Formsprache der Moderne im Fokus des Lichts und der Kamera.

Die Reduktion auf das Wesentliche ist zu seinem Markenzeichen geworden, selbst wenn der Weg der Bildproduktion oft ein sehr aufwendiger ist, was die Bilder in der Regel nicht erkennen lassen. Sie scheinen mit leichter Hand geschrieben zu sein, was ihren besonderen Zauber ausmacht.

Hans Hansen arbeitet mit den unterschiedlichsten Techniken und die Formate seiner Abzüge variieren entsprechend der thematischen Herausforderung.

Die Ausstellung wird ein erster Blick sein auf einige von Hans Hansens’ Werkgruppen aus mehr als 50 Jahren.

Fotobücher von ihm können Sie in unserer Galerie erwerben.

Anlässlich seines 75.ten Geburtstages werden wir im nächsten Jahr ein retrospektives Buch in unserer Reihe bibliophiler Fotobücher herausgeben.

 

«ZEHN»

Zur Ausstellung editieren wir eine Kassette mit zehn noch nie gezeigten C-Prints aus den 1960er Jahren in einer Auflage von nur 6 Exemplaren.

10 C-Prints auf Fuji-Crystal Paper in einer Leinenkassette, Bildformat 250 x 170 mm, Papierformat 480 x 380m mm, Auflage 6 + 1 AP, Preis auf Anfrage.

«Hans Hansen – Arizona 1987» Arizona 1987 «Hans Hansen – New Mexico 1967 - Beirut 1964» New Mexico 1967 - Beirut 1964 «Hans Hansen – Los Angeles 1967» Los Angeles 1967 «Hans Hansen – Los Angeles 1974» Los Angeles 1974 «Hans Hansen – Mexico 1965» Hans Hansen – Mexico 1965 «Hans Hansen – Philadelphia 1963» Philadelphia 1963 «Hans Hansen – Sydney 1964 II» Sydney 1964 II «Hans Hansen – Sydney 1964 I» Sydney 1964 I
30. Mai bis 12. Juli 2014

«Ken Schles – OCULUS»

«Ken Schles – OCULUS» «Ken Schles – OCULUS - DOUGLAS» «Ken Schles – OCULUS - WATER 3»

Ken Schles Serie OCULUS ist 2011 in Zusammenarbeit der Noorderlicht Galerie in Groningen in Holland entstanden und dort zum ersten und bislang einzigen Mal präsentiert worden. Es ist eine fotografische Serie und ein Fotobuch – und zusammen eine sehr individuelle und poetische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Bild und Erinnerung.

Ausgangspunkt für die theoretischen Überlegungen und den daran anschließenden fotografischen Reflexionen war die Alzheimer Erkrankung seiner Eltern. Wie vermittelt man Erinnerungen? Was bleibt davon und wie formuliert man sie, vor allem dann, wenn sich Grauzonen auftun? Was sieht und erkennt man wenn das Licht schwächer wird? „Seeing is not knowing“ heißt es in Ken Schles Text, was explizit auf die Fotografie als Medium zu übertragen ist.

OCULUS ist daneben auch eine Untersuchung zur Metaphorik des Lichts in der Fototheorie. Schles bezieht sich hier auf die Autobiographie Speak Memory von Vladimir Nabokov. Dieser beschreibt in einer Passage das Menschsein als ein Lichtschein, der zwischen den beiden Dunkelheiten – vor dem Leben und nah dem Tod – leuchtet. Die schlafenden Kinderbildnisse der Oculus-Serie zeigen direkte Bezüge zu dieser Vorstellung.

Die Ausstellung: Ken Schles – OCULUS ist der Auftakt einer neuen Reihe, in deren Mittelpunkt, entsprechend dem Schwerpunkt von only photography Fotografen stehen werden, die mit und zum Fotobuch und zum gedruckten Bild arbeiten. Die Reihe wird im Laufe des Jahres durch Fotobuch-Gespräche ergänzt, im Zusammenhang der kommenden Publikationen von only photography, aber auch darüber hinaus.

Das Buch OCULUS ist bei uns zum Preis von EUR 45,00 erhältlich. Darüber hinaus gib es drei verschiedene Vorzugsausgaben: die erste mit den zwei Prints Oculus full Moon und Camryn’s Hand zum Preis von EUR 1.200,00, die zweite und dritte mit jeweils einem der beiden Prints zum Preis von EUR 600,00.

Ken Schles

Der amerikanische Fotograf ist 1960 in Brooklyn geboren. Er studierte Malerei, Design und Fotografie an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art in New York, die er 1982 abschloss. Zudem studierte er bei Lisette Model an der New York School for Social Research.

Ken Schles Laufbahn begann zuerst als Printer von Gilles Peress, bevor er seine eigenen fotografischen Projekte realisieren konnte. Diese drehen sich um die Analyse des Mediums Fotografie, die Wahrnehmung von Bildern und den Einfluss von Bildern auf soziale Alltagsstrukturen.

Ab 1985 wurden seine Arbeiten in Einzelausstellungen ausgestellt, unter anderem im Photography Center, New York, dem ICP oder C/O Berlin. Seine Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen internationalen Sammlungen wie dem MoMA New York, The Brooklyn Museum, Museum of Fine Arts Houston, Metropolitan Museum of Art New York, Art Institute Chicago und dem San Francisco MoMA.

Publikationen:

  • Invisible City (1988 / geplante Neuauflage 2014)
  • The Geometry of Innocence (2001)
  • A New History of Photography (2007)
  • Oculus (2011)
  • NightWalk (angekündigt für Herbst 2014)
Frühjahr 2014

«Das Buch und das Bild – Special Photobooks Editions»

«Das Buch und das Bild – Special Photobooks Editions»

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Dezember 2013 bis 31. Januar 2014

«SHIN YANAGISAWA 1958 – 2008»

«Shin Yanagisawa 1958-2008» S. 88-89

Shin Yanagisawa 1936 in Tokyo geboren, gehörte zu der bedeutenden Generation japanischer Fotografen, die in den 1960er und 70er Jahren einen neuen Blick auf das aktuelle Japan warfen, Themen für die Fotografie entdeckten, die heute noch unsere Vorstellung von einem Land zwischen Tradition und Moderne prägen. Yanagisawa studierte an dem berühmten Tokyo College of Photography in Shibuya und arbeitete im Anschluss als freischaffender Fotograf.

Ihn interessierte die Veränderung der Landschaft, die Rauheit der Natur und die Lebenswirklichkeit der Großstadt. Er rückte mit der Kamera dem Leben zu Leibe, zeigte Backstage-Erotik der Nachtclubs und verfolgte mit ihr eine Liebe im Winter, von der man nur annehmen kann, dass sie einmalig für ihn blieb. Seine Serie Traces of the City 1965 – 1970 spiegelte das Gefühl einer ganzen Generation und wurde 1979 in einer Einzelausstellung in Tokyo ausgestellt. Daneben war er an zahlreichen Gruppenausstellungen beteiligt, u.a. an der berühmten 15 Photographers Exhibition im Tokyo National Museum of Modern Art.

04. Oktober bis 20. November 2013

«Japanese Girls from the 19th century»

Ausstellung/Exhibition «Japanese Girls from the 19th century»

Wir zeigen japanische Albumine aus dem 19. Jahrhundert – japanische Frauenportraits. Diese Fotografien wurden für die Reisenden aus dem Westen von einheimischen Studios angefertigt und anschließend von zahlreichen Mitarbeiterinnen handkoloriert.

Vor allen Dingen mit der Abbildung von Frauenbildern in traditioneller japanischer Kleidung – in vielfältigen Situationen des Alltags – erfüllten diese Aufnahmen die Erwartungen der westlichen Touristen an die ostasiatische Erotik und Exotik. Diese handkolorierten Albumine sind ein Teil der Geschichte und Dokumentation des japanischen Alltags, wirken jedoch häufig wie arrangierte Szenen einer Theaterbühne.

30. Mai bis Ende August 2013
Der Künstler war bei der Eröffnung anwesend.

«Yuichi Hibi – Salt of the Earth»
Ausstellung des japanischen Fotografen und Filmemacher

Ausstellung/Exhibition «Yuichi Hibi»

Yuichi Hibi, geboren und aufgewachsen in Nagoya, Japan, lebt und arbeitet heute als Fotograf und Filmemacher in New York. Als Fotograf erhielt er internationale Anerkennung vor allem durch die drei Bücher, die im renommierten Verlag Nazraeli Press erschienen sind. Seine Arbeiten sind in verschiedensten Ausstellungen gezeigt worden und befinden sich in zahlreichen internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen.

Des Kritiker Vince Aletti sieht in Hibis Fotos Verbindungen zu den Arbeiten Robert Franks und Daido Moriyamas sowie zu den Bildern des «Film noir». In einem Artikel der New York Times beschreibt er Hibis Haltung – wenn dieser «die Ruhe und Einsamkeit» nächtlicher Szenerien fotografiert – als «einen mentalen Zustand nahe der meditativen Ekstase».

Als Filmemacher arbeitete er zuerst dokumentarisch. Im Jahr 2001 machte er zusammen mit dem Co-Produzenten und Verleger Ross Kauffman (2004 Academy Award Gewinner mit «Born into Brothels») eine Dokumentation über den legendären Fotografen Robert Frank «A Weekend with Mr. Frank«. Parallel dazu publizierte Nazraeli Press 2006 das begleitende Buch unter dem gleichen Titel. Mit seinem gerade fertiggestellten Spielfilm «An Ornament of Faith» – seinem ersten – wurde Yuichi Hibi auf das Filmfestival von Cannes 2013 eingeladen.

02. Mai bis Ende Mai 2013

«Das Ruhrgebiet» – drei Bücher zu drei Städten von drei Künstlern

Schwerpunkt auf der Stadt Essen war der Ausgangspunkt zur Idee dieser Ausstellung. Meine häufigen Besuche in der Region und die Tatsache, dass ich mich dort sehr wohl fühle, ein weiterer Grund

Und schließlich das Erscheinen von zwei Büchern in den letzten Monaten, die einen liebevollen Blick aus den 70er und 80er Jahren auf zwei weitere Städte werfen: Wilhelm Schürmanns Buch «Wegweiser zum Glück», ein Portrait der Steinhammerstrasse in Dortmund, in der er aufgewachsen ist. Und Michael Wolffs «Bottrop – Ebel 76», seine Abschlussarbeit an der Otto-Steinert-Schule.

Wir zeigen einige frühe Vintage-Prints sowie neuere Abzüge aus allen drei Serien. Joachim Brohm und Wilhelm Schürmann werden anwesend sein, Ihre Bücher signieren und sicher gerne über die Arbeiten und die Zeit mit Ihnen sprechen. Falls Sie nicht zur Eröffnung kommen können, werden wir Ihnen gerne signierte Exemplare der Bücher zusenden.

Ausstellung/Exhibition «Das Ruhrgebiet» Ausstellung/Exhibition «Das Ruhrgebiet»
28. Februar bis Ende April 2013

«3 / Drei»

Sibylle Bergemann » Henri Cartier-Bresson » Lee Friedlander » Heinrich Kühn » Helen Levitt » Danny Lyon » Ray K. Metzker » Daido Moriyama » Helga Paris » Irving Penn » Timm Rautert » August Sander » & others

Ausstellung/Exhibition «3 / Drei» Photo: Cartier Bresson

In den ersten Klassen des Gymnasiums vermittelte mir mein Mathematiklehrer als Erster die Faszination an der Zahl «Drei», das Dreieck als einfachste geometrische Form in der Fläche. Später dann – als soziologisch-historische Dimensionen in den Vordergrund rückten – tauchte die Zahl immer wieder auf: als göttliche Zahl. als Dreiheit der Lebenszyklen, als kleinste soziale Einheit. Und danach in der Typographie – die Zahl mit den herrlichen Rundungen und der erotischsten Ausstrahlung.

Aus dieser Faszination heraus war es dann nicht mehr weit zu einem Sammelgebiet – den «Dreier Portraits». Beginnend mit anonymen Aufnahmen aus der Frühzeit der Fotografie, schließlich mit Aufnahmen von professionellen Fotografen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts entwickelte ich die Idee für ein Buch-Projekt zum 3er Portrait.

Durch Erweiterung der Sammlung mit Aufnahmen von berühmten Fotografen des 20. Jahrhunderts wie u.a. Irving Penn, Lee Friedlander und Helen Levitt, bedeutenden deutschen Meistern wie Timm Rautert, Sybille Bergemann und Helga Paris und auch Fotografen aus der jüngeren Generation entstand ein interessantes und skurriles Gesamtbild. Da die Umsetzung des Buches noch intensive Vorarbeiten erfordert und es frühestens in ca. 2 Jahren fertig zu stellen ist, dient die Ausstellung jetzt als eine Zwischenbilanz und Bestandsaufnahme.

Erkennbar sind Korrelationen zwischen den Zeiten und Kulturen, inhaltliche und visuelle Bezüge. Was mit meiner eigenen Sichtweise begann, ist darüber hinaus eine der schwierigsten Aufgabenfelder für Fotografen. Die Drei ist nie ausgeglichen, sondern immer ein Sonderfall. Verbindungen und Verhältnisse sind in dieser kleinsten aller Gruppen nicht leicht darzustellen und zu durchblicken, so wie im richtigen Leben auch. In den nächsten 6 Wochen können auch Sie sich ein Bild davon machen.

Roland Angst

Ausstellung/Exhibition «3 / Drei» Collage

15. Dezember bis Februar 2013

«Shomei Tomatsu Photographs 1951-2000»

«Shomei Tomatsu Photographs 1951-2000» Cover

02. November bis 15. Dezember 2012

Stéphane Duroy «Hüter der Zeit»

Stéphane Duroy «Hüter der Zeit»

25. September bis 30. Oktober 2012

Erasmus Schröter «Im Mondschein»

Fotografie und Sammlung aus der DDR

Erasmus Schröter «Im Mondschein» - Collage Erasmus Schröter «Im Mondschein» – 2 Erasmus Schröter «Im Mondschein» – 3 Erasmus Schröter «Im Mondschein» - 4

 

06. März bis Herbst 2012

«Issei Suda. The Work of a Lifetime - Photographs 1968 - 2006…»

Buchpräsentation und Ausstellung

«Issei Suda. The Work of a Lifetime - Photographs 1968 - 2006…» Cover

26. April bis 19. Mai 2012

Katrin Streicher «In Between. Sibirien - China - Mongolei»

In Zusammenarbeit mit dem Verlag NIMBUS stellen wir Fotografien der Künstlerin Katrin Streicher aus ihrem Buch «In Between. Sibirien - China - Mongolei» vor.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung am 25. April 2012 von 18 bis 21 Uhr ein.

Katrin Streicher «In Between. Sibirien - China - Mongolei» Mutter Sohn EinkaufstaschenKatrin Streicher «In Between. Sibirien - China - Mongolei» Sandplatz im OrtKatrin Streicher «In Between. Sibirien - China - Mongolei» Maedchen im Zug

In Between – das heißt in diesem Fall: Zwischen dem Ausgangs- und Endpunkt der langen Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn, zwischen den Zentren der großen Städte – dort wo noch Platz ist für den weiten Blick und die schweifende Phantasie. In Between – das heißt auch: Zwischen den eindeutigen Erfahrungen, fern der eigenen Kultur – ein anderes Erleben von Raum und Zeit. Und es heißt: Zwischen den engen Wänden des Zugabteils, mehrere Tage, mit gänzlich fremden Menschen.

Katrin Streicher, geb. 1980, Studium der Fotografie und Ethnologie in München, 2007 MA der University of Manchester. Ausstellungen in Hamburg, München, Manchester und London. Sie lebt als freie Fotografin in Berlin.

Das Buch In Between - Sibirien China Mongolei ist im September 2011 mit einem Text von Janika Gelinek im Verlag Nimbus Kunst und Bücher, Zürich erschienen. 26 x 23,5 cm, Leinen mit Schutzumschlag, 88 Seiten, 65 Farbfotografien. 36,00 Euro ISBN 978-3-907142-64-6.

13. September bis 5. November 2011

Timm Rautert «New York 1969 – Tokyo…»

Timm Rautert «New York 1969 – Tokyo…» Collage aus einigen seiner Fotos

12. November bis 23. Dezember 2010

Bruce Wrighton «At Home»

«Bruce Wrightons Werk entstand in einem überschaubaren Areal, der Innenstadt von Binghamton, New York, und in einigen benachbarten Städten. Dafür blieb ihm nur eine relative kurze Zeitspanne, da er 1988 im Alter von 38 Jahren starb.

Dennoch schuf er ein Porträt eines Ortes und einer Zeit sowie einer Klasse in Amerika, das einen historischen Moment viel lebendiger und anschaulicher werden lässt als jedes Geschichtsbuch. Der Schauplatz zeigt sich schon früh in den Fotografien von Straßen, Diners, Hotels und Lagerräumen,doch am entschiedensten gibt er sich in den Porträts der Leute zu erkennen. Wrightons Modelle findet man heute in jeder kleinen Stadt, und dies im Jahre 2010 vielleicht um so mehr als noch in den 1970er Jahren, denn heutzutage haben viele Städte ihre großen Arbeitgeber verloren und die Last der Wirtschaftskrise wiegt schwerer.

Wrighton hat also eine kleine Geschichte mit großer Wirkung abgelichtet, eine Geschichte, die zwei Leben hat, eine im Widerhall unserer Zeit und eine in bleibenden Bildern. Die Fotografie, das Leben und die Geschichte leisten einander überall Gesellschaft.»

Vicky Goldberg

Bruce Wrighton «At Home» - Ausstellung - Collage - Berlin 2010

29. April 2010 bis 23. Juni 2010

Sex and Crime

1998 wurde der Song «Männer sind Schweine» der deutschen Pop-Gruppe «Die Ärzte» auf vielen Radiosendern rauf und runter gespielt. Ein Lied dessen fragwürdiger Humor in seiner überspitzten Akzentuierung das Verhältnis von Frauen und Männern thematisiert. Auch nach weiteren 12 Jahren sind die Mann/Frau Beziehungen nicht konfliktfreier geworden.

Keine andere westliche Gesellschaft neben den USA pflegt bis heute einen so extremen – und je nach Landesteil – heterogenen Umgang mit den Themen Gewalt und Sexualität. Das Recht auf privaten Waffenbesitz, zahllose überfüllte Gefängnisse, unverhüllte Brutalität in zahlreichen Bereichen des Alltags. Einerseits die größte Pornoindustrie der Welt, andererseits der bigotte Puritanismus religiöser Ultras.

In der Gegenüberstellung von anonymen Pin-up Fotos der 50er bis 70er Jahre mit «Mug-Shots» (Fotos aus Verbrecherkarteien) aus den 30er bis 60ern der USA machen wir den Versuch – mit einem Schmunzeln – das Lied der Ärzte visuell umzusetzen.

Neben dem ihnen eigenen fotografischen Reiz vermitteln die Aufnahmen ein Bild der Zeit und den Umgang des größten Landes der westlichen Hemisphäre mit den beiden Dauerthemen des menschlichen Zusammenlebens: Gewalt und Sexualität.

Sex and Crime - Ausstellung - Collage - Berlin 2010

25. Februar 2010 bis 25. April 2010

Focus Japan

Mit «Focus Japan» beginnen wir das Jahr 2010 die Ausstellungsreihe mit japanischer Fotografie.

Anfang macht ein Querschnitt durch unsere Sammlung, neben aquarellierten Albuminen aus dem 19. Jahrhundert – in der Zeit vorwiegend für Reisende aus dem Westen angefertigt –, zeigen wir Beispiele aus den für die japanische Fotografie wichtigen 60/70er Jahren sowie einige Arbeiten der jüngeren Generation. Unter anderem zu sehen: Rinko Kawauchi, Ruji Miyamoto, Ikko Narahara, Koji Onaka, Toshio Shibata und Issei Suda.

Neben den Original-Abzügen finden Sie eine große Auswahl japanischer Fotobücher. Da es in Japan im Gegensatz zu den USA und Europa nach wie vor nur wenige Galerien und öffentliche Institute gibt, die Foto-Ausstellungen ausrichten, hat das Fotobuch in Japan eine besondere Bedeutung für die Wahrnehmung der Fotografie. Die zumeist seriell angelegten Arbeiten sind immer wieder von Beginn an als Fotobuch gedacht. Wie Film-Sequenzen zeigen Fotobücher die verschiedensten Facetten des japanischen Lebens.

Junge Fotografen/innen wie z.B. Rinko Kawauchi haben mit Anfang Dreißig bereits ein dutzend Publikationen vorzuweisen. Sie stehen damit in der Tradition der heute weit über die Grenzen hinaus bekannten Altmeister wie Nobuyoshi Araki, Daido Moriyama oder Eikoh Hosoe, die vor Beginn ihrer Internationalen Karriere – meist im Eigenverlag – ihre Arbeiten in Büchern publizierten, und damit entscheidend zur Bedeutung und Wertschätzung japanischer Fotografie beitrugen.

Fokus Japan - Ausstellung - Collage - Berlin 2010

10. November 2009 bis Ende Dezember 2009

Seit fast sechs Jahrzehnten macht Ray K. Metzker in unspektakulärer Manier außergewöhnliche Fotografien. Heute wird er zu den großen Meistern der amerikanischen Fotografie gezählt, er gilt als Virtuose, der den Möglichkeiten des einmal gewählten Mediums voller Leidenschaft nachgeht.

Zur Ausstellung erscheint aus unserem Verlag das Buch «AutoMagic».

Ray K. Metzker - Schwarz-Weiß-Fotografie - 6Ray K. Metzker - Schwarz-Weiß-Fotografie - 4Ray K. Metzker - Schwarz-Weiß-Fotografie - 1Ray K. MetzkerRay K. Metzker - Schwarz-Weiß-Fotografie - 3Ray K. Metzker - Schwarz-Weiß-Fotografie - 5

22. September 2009 bis October 2009

Die LAURENCE MILLER GALLERY, NEW YORK zeigte ihr Programm mit Arbeiten der Künstler Bruce Wrighton, Ray Metzker, David Graham, Helen Levitt

Bruce Wrighton, Ray Metzker, David Graham, Helen Levitt

Frühling/Sommer 2009

Ausstellung zum Buch von Frauke Eigen »SHOKU«

Bruce Wrighton, Ray Metzker, David Graham, Helen Levitt